Die private Unfallversicherung schließt genau diese Versorgungslücke. Sie leistet unabhängig davon, wo der Unfall passiert – also auch in der Freizeit, im Haushalt, beim Sport oder im Urlaub. Entscheidend ist nicht der Ort des Unfalls, sondern die dauerhafte gesundheitliche Beeinträchtigung.
Im Mittelpunkt steht die Invaliditätsleistung, die als Kapitalzahlung ausgezahlt wird. Die Höhe richtet sich nach der vereinbarten Versicherungssumme und dem Grad der Invalidität. Ein konkretes Zahlenbeispiel macht den Nutzen greifbar:
Wird eine Versicherungssumme von 100.000 € vereinbart und es bleibt eine dauerhafte Invalidität von 40 %, erhält die versicherte Person 40.000 €. Mit einer vereinbarten Progression kann sich dieser Betrag deutlich erhöhen. Bei einer Progression von 225 % können daraus schnell 70.000 € oder mehr werden – bei schwereren Invaliditätsgraden sogar deutlich über der ursprünglichen Versicherungssumme.
Dieses Kapital steht frei zur Verfügung und kann genau dort eingesetzt werden, wo es gebraucht wird: für Umbauten, Reha-Maßnahmen, Hilfsmittel, Umschulungen oder zur finanziellen Stabilisierung der Familie.
Warum die private Unfallversicherung ein zentraler Baustein ist:
Ein Unfall kann das Leben innerhalb von Sekunden verändern. Die private Unfallversicherung sorgt dafür, dass finanzielle Sorgen diese Situation nicht zusätzlich verschärfen. Sie ergänzt die gesetzliche Absicherung sinnvoll, schützt das private Vermögen und schafft Planungssicherheit – unabhängig davon, ob der Unfall bei der Arbeit oder im privaten Alltag passiert.
Gerade weil die Mehrheit aller Unfälle außerhalb der Arbeit geschieht, ist die private Unfallversicherung kein Luxus, sondern eine elementare Absicherung für Menschen jeden Alters.