Unfallversicherung
Unfälle – warum das Risiko größer ist, als viele denken
Viele Menschen gehen davon aus, dass sie im Falle eines schweren Unfalls automatisch vom Staat aufgefangen werden.
Diese Annahme ist gefährlich – denn die gesetzliche Absicherung greift nur in sehr wenigen Fällen.
Jährlich ereignen sich in Deutschland über 8 Millionen Unfälle. Rund 70 bis 75 % davon passieren im privaten Umfeld – also zu Hause, in der Freizeit, beim Sport oder im Urlaub.
Nur etwa 25 bis 30 % gelten als Arbeits- oder Wegeunfälle und fallen damit überhaupt unter den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Wer privat stürzt, sich beim Heimwerken verletzt oder beim Sport einen bleibenden Schaden erleidet, erhält vom Staat in der Regel keine Unfallleistung.
Genau hier entsteht eine der größten Versorgungslücken im deutschen Absicherungssystem.
über 70 %
... aller Unfälle passieren in der Freizeit – nicht bei der Arbeit oder im Straßenverkehr.
keine gesetzliche Absicherung
Freizeitunfälle sind nicht gesetzlich abgesichert – finanzielle Folgen trägst du selbst.
Die gesetzliche Unfallversicherung zahlt ausschließlich bei Arbeits‒ & Wegeunfällen
Selbst bei schweren gesundheitlichen Folgen gibt es keine Einmalzahlung, sondern nur in Ausnahmefällen eine laufende Rente. Diese greift zudem erst ab einer Minderung der Erwerbsfähigkeit von mindestens 20 % und liegt häufig deutlich unter dem bisherigen Einkommen.
Hinzu kommt: Bereits vergleichsweise „kleine“ dauerhafte Schäden – etwa der Verlust eines Fingers, eingeschränkte Beweglichkeit oder chronische Schmerzen – können erhebliche Auswirkungen auf Beruf und Alltag haben, führen aber nicht automatisch zu staatlichen Leistungen. Gleichzeitig können Unfallfolgen Kosten im fünf- oder sechsstelligen Bereich verursachen, etwa durch Umbauten, Hilfsmittel oder Verdienstausfälle.
Das Problem:
Die gesetzliche Unfallversicherung ist keine Vollkasko-Absicherung, sondern dient primär dem Schutz der Arbeitskraft im beruflichen Umfeld.
Wer außerhalb der Arbeit verunglückt, trägt das Risiko selbst. Das betrifft nicht nur Berufstätige, sondern auch Kinder, Schüler, Studierende, Selbstständige und Rentner.
Ein Beispiel:
Eine Person stürzt im privaten Haushalt und erleidet eine dauerhafte Einschränkung der Beweglichkeit.
Der bisherige Beruf kann nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr ausgeübt werden. Die gesetzliche Unfallversicherung zahlt gar nichts, weil kein Arbeitsunfall vorliegt. Gleichzeitig entstehen Kosten für Therapien, Anpassungen im Alltag und möglicherweise Einkommenseinbußen.
Ohne private Vorsorge bleibt diese finanzielle Last vollständig beim Betroffenen.
Der Problemlöser
Die Private Unfallversicherung
Die private Unfallversicherung schließt genau diese Versorgungslücke. Sie leistet unabhängig davon, wo der Unfall passiert – also auch in der Freizeit, im Haushalt, beim Sport oder im Urlaub. Entscheidend ist nicht der Ort des Unfalls, sondern die dauerhafte gesundheitliche Beeinträchtigung.
Im Mittelpunkt steht die Invaliditätsleistung, die als Kapitalzahlung ausgezahlt wird. Die Höhe richtet sich nach der vereinbarten Versicherungssumme und dem Grad der Invalidität. Ein konkretes Zahlenbeispiel macht den Nutzen greifbar:
Wird eine Versicherungssumme von 100.000 € vereinbart und es bleibt eine dauerhafte Invalidität von 40 %, erhält die versicherte Person 40.000 €. Mit einer vereinbarten Progression kann sich dieser Betrag deutlich erhöhen. Bei einer Progression von 225 % können daraus schnell 70.000 € oder mehr werden – bei schwereren Invaliditätsgraden sogar deutlich über der ursprünglichen Versicherungssumme.
Dieses Kapital steht frei zur Verfügung und kann genau dort eingesetzt werden, wo es gebraucht wird: für Umbauten, Reha-Maßnahmen, Hilfsmittel, Umschulungen oder zur finanziellen Stabilisierung der Familie.
Warum die private Unfallversicherung ein zentraler Baustein ist:
Ein Unfall kann das Leben innerhalb von Sekunden verändern. Die private Unfallversicherung sorgt dafür, dass finanzielle Sorgen diese Situation nicht zusätzlich verschärfen. Sie ergänzt die gesetzliche Absicherung sinnvoll, schützt das private Vermögen und schafft Planungssicherheit – unabhängig davon, ob der Unfall bei der Arbeit oder im privaten Alltag passiert.
Gerade weil die Mehrheit aller Unfälle außerhalb der Arbeit geschieht, ist die private Unfallversicherung kein Luxus, sondern eine elementare Absicherung für Menschen jeden Alters.
So läuft's ab
Wir sind smart.fino
Wir sind ein junges und modernes Finanzberatungsunternehmen, das sich der Vereinfachung komplexer Finanzthemen verschrieben hat. Unsere Mission ist es, Einzelpersonen und Familien in Deutschland zu befähigen, fundierte Entscheidungen über ihre Versicherungs-, Investment- und Finanzierungsbedürfnisse zu treffen.
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