Das größte Problem der betrieblichen Altersvorsorge ist die hohe berufliche Fluktuation.
Die Zeiten, in denen man sein gesamtes Berufsleben bei einem einzigen Arbeitgeber verbringt, sind für die meisten vorbei. Genau hier liegt der Knackpunkt.
Viele Arbeitgeber arbeiten mit festen Versorgungswerken oder bestimmten Versicherungspartnern zusammen. Wechselst du den Arbeitgeber, kannst du die bestehende bAV zwar in der Regel übertragen – musst aber häufig einen neuen Vertrag bei einem neuen Anbieter abschließen.
Das bedeutet:
• neue Abschlusskosten
• neue laufende Kosten
• Zersplitterung der Altersvorsorge
Wechselt man alle fünf oder zehn Jahre den Arbeitgeber, entstehen diese Kosten immer wieder neu. In solchen Fällen können die ursprünglichen Steuer- und Zuschussvorteile nicht nur dahinschmelzen – es kann sogar passieren, dass nach Steuern und Sozialabgaben in der Auszahlungsphase weniger herauskommt, als insgesamt eingezahlt wurde.
Es kommt also sehr auf deine persönlichen Ziele an und ob du davon ausgehst, immer bei dem gleichen Arbeitgeber zu bleiben.