Bei der Geldanlage zählt nicht, wie hoch die Rendite auf dem Papier ist. Entscheidend ist, was nach Kosten, Steuern und Sozialabgaben wirklich bei dir ankommt. Genau hier machen viele unbewusst große Fehler.
Grundsätzlich gibt es verschiedene Wege, in ETFs zu investieren – zum Beispiel über ein klassisches ETF-Depot oder über spezielle Altersvorsorgeprodukte, die ebenfalls ETF-basiert investieren. Diese unterscheiden sich nicht nur in der Flexibilität, sondern vor allem in Kostenstruktur und steuerlicher Behandlung.
Ein klassisches ETF-Depot punktet mit sehr niedrigen laufenden Kosten. Dafür unterliegen die Erträge in der Auszahlungsphase der vollen Kapitalertragsteuer und schon während der Ansparphase wird die sogenannte Vorabpauschale fällig, was die Nettorendite deutlich schmälert.
Spezielle Altersvorsorgelösungen funktionieren anders:
In der Basisrente lassen sich Beiträge während der Ansparphase steuerlich absetzen und reinvestieren – besonders attraktiv für Menschen mit hohem Einkommensteuersatz.
In der privaten Rentenversicherung (3. Schicht) kann die Steuerlast in der Auszahlungsphase erheblich reduziert werden. Das sorgt dafür, dass trotz höherer Produktkosten am Ende oft mehr Netto übrig bleibt.